Die Konfirmation zurück

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„Nicht dass ich‘s schon begriffen hätte, aber ich bleibe dran“

Frei nach Apostel Paulus im Philipperbrief (Phil.3,12). Die Konfirmation ist keine Endstation, sondern eigentlich ein Anfang: die vollberechtigte Teilnahme am Gemeindeleben und eine Grundlage, dem eigenen Glauben Sprache und Ausdrucksformen zu geben. Aber sie ist auch Abschluss der Konfirmandenzeit und eine selbst verantwortete Bestätigung dessen, was Eltern und Paten mal in der Taufe stellvertretend getan haben.

Was ist das Ziel der Konfirmandenarbeit?
Konfirmation und die Zeit der Vorbereitung sind das Angebot der Kirche an Jugendliche, sich mit ihrem persönlichen Glauben zu beschäftigen, Wissenswertes über die Kirche zu erfahren, die verschiedenen Gemeindefelder und diakonischen Arbeitsgebiete zu besuchen sowie Gemeinschaft in der Gruppe zu erleben. Mit der Konfirmation darf das Patenamt übernommen werden und man erhält das aktive Wahlrecht bei der Leitung der Kirchengemeinde.
Zusammengefasst könnte man sagen: Es soll auf möglichst vielfältige Weise gelernt werden, was es heißt, als Christ in dieser Welt zu leben.

Wer wird konfirmiert und wann?
Zur Vorbereitungszeit auf die Konfirmation werden in der Regel alle evangelischen Jugendlichen angemeldet, die etwa 13 Jahre alt sind (genauer gesagt: die bei Start des Konfirmandenunterrichts im 6. Schuljahr sind). 
Die Vorbereitungszeit beginnt bei uns bald nach den Sommerferien und mündet eineinhalb Jahre später - traditionell am Pfingstsonntag - in die Konfirmation. 

Ich bin noch nicht getauft...?
Das ist kein Problem und heute auch immer häufiger der Fall. Du wirst dann kurz vor der Konfirmation, in den meisten Gemeinden im Konfirmationsgottesdienst getauft. Denn die Konfirmation ist nichts anderes als die Taufbestätigung derer, die zum Zeitpunkt ihrer Taufe noch nicht wußten, was ihre Taufe bedeutet.

Wo kann man sich anmelden?
Anmeldungen nehmen der Pfarrer oder das Pfarrbüro entgegen. Die Anmeldungen für den Beginn im Herbst eines Jahres sollten am besten spätestens unmittelbar nach den Sommerferien desselben Jahres persönlich oder schriftlich bei Deiner Gemeinde eingegangen sein. In der Regel werden Benachrichtigungen durch die Gemeinde verschickt.

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