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Auf den Flügeln der Musik

Die Kirchenmusik ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Gemeindelebens. Das Musikprogramm – ob als gestaltendes Element des Gottesdienstes oder als eigenständige Konzertveranstaltung – wird in abwechslungsreicher Weise von unserem Kantor Samuel Dobernecker gestaltet.

In Kantatengottesdiensten können die Besucher Kantaten von Johann Sebastian Bach und anderen Komponisten für Orchester, Solisten und Chor genießen. An hohen Feiertagen wie Weihnachten, Ostern oder Pfingsten darf festliche Kirchenmusik natürlich nicht fehlen. Solche Anlässe werden mit Chormusik von unserem Vokalensemble, dem Kinderchor, Werken mit kammermusikalischer Besetzung, Blechbläserstücken und vielem mehr konzertant gestaltet. Für unsere Jazz-Gottesdienste sind wir schon seit vielen Jahren über die Gemeindegrenze hinaus bekannt.

Gefördert wird unsere Kirchenmusik vom Förderverein „Freunde der Kirchenmusik in der Reformationskirche e.V.“

 

Musik im Gottesdienst

Am Sonntag Kantate, 2. Mai um 10.30 Uhr singt der Kinderchor im Gottesdienst. 

Am Sonntag Rogate, 9. Mai (Muttertag) um 18 Uhr findet eine Orgelandacht in der Reformationskirche statt. Zu Gast ist Prof. Margareta Hürholz / Köln, die Liturgie wird gehalten von Pfarrer Jost Klausmeier-Saß. Es erklingen Werke von Olivier Messiaen, César Franck, Jean-Louis Florentz, Johann Sebastian Bach und Jehan Alain. Um Anmeldung wird gebeten per Mail an samuel.dobernecker@ekir.de. 

Der Gottesdienst am Sonntag Trinitatis, 30. Mai um 10.30 Uhr wird musikalisch gestaltet vom Vokalensemble. Im Mittelpunkt stehen Psalmvertonungen des jüdischen Kantoren Louis Lewandowski. Lewandowski trug als liberaler jüdischer Kantor wie auch als Chorleiter der Neuen Synagoge in der Oranienburger Straße in Berlin maßgeblich zur Erneuerung der synagogalen Musik im Sinne einer Annäherung an die abendländische Musik bei. Er setzte – auch als Organist – damit eine Blüte in Gang, die wenige Jahrzehnte später in Deutschland wieder vernichtet wurde.

 

Konzerte

ABGESAGT (Muttertag). Am Sonntag, den 21. März um 18 Uhr findet ein besonderes Orgelkonzert statt. Zu Gast ist Margareta Hürholz mit einem Programm aus „Phantasten der Orgelmusik“: Werke von Dietrich Buxtehude, Jehan Alain, Jean-Louis Florentz und anderen. Margareta Hürholz schaut auf eine Karriere als Konzertorganistin mit weltweiter Reichweite zurück. Sie widmet sich Alter Musik mit der gleichen Begeisterung wie zeitgenössischen Werken. Mit der französischen Orgeltradition ist sie nicht zuletzt durch ihre Studien bei Marie-Claire Alain verbunden. Große Bekanntheit erreichten ihre Duos mit Markus Stockhausen. Von 1997 bis 2020 war sie Professorin für künstlerisches Orgelspiel an der HfMT Köln. 

Das Konzert war ursprünglich für 8. November 2020 angesetzt und musste aufgrund der öffentlichen Verordnungen abgesagt werde. Sollte es am 21. März wiederum nicht stattfinden können, wird es auf Sonntag, 8. Mai verschoben. 

Der Eintritt für dieses Konzert beträgt 12/5€ (Ermäßigung für Studierende und KölnPass-Inhaber, Schüler frei).

ABGESAGT Am Sonntag, 30. Mai um 18 Uhr geben die Schauspielerin und Pfarrerin Nicola Thomas-Landgrebe und der Pianist Boleslav Martfeld im Martin-Luther-Haus einen Abend „An die Mouche“ mit Lesung, Schauspiel und Musik zu Heinrich Heine. Anlass ist das Festjahr 321-2021 1700 Jüdisches Leben in Deutschland.  

Der Abend wird aus der Perspektive der letzten Heine-Geliebten Mouche erzählt, die den sterbenden Dichter regelmäßig in seiner Matrazengruft besucht hat. Die Schauspielerin Nicola Thomas-Landgrebe und der Pianist Boleslav Martfeld führen den Zuschauer durch 22 Gedichte und Prosatexte. Die Mouche steht assoziativ aber auch für alle anderen Frauen, die in Heines Leben eine Rolle spielten. Darunter z.B. auch Kaiserin Elisabeth von Österreich, die sich selbst wiederum als Heines Medium verstand. Die Musik stammt ausnahmslos von Robert Schumann.

Februar 1857. Der Dichter ist tot. Mouche ordnet Heines Nachlass. Träumt sie oder wird sie geträumt?

Nicola Thomas-Landgrebe ist freischaffende Schauspielerin in Köln. Sie war 9 Jahre Ensemblemitglied von Jürgen Flimm am Hamburger Thalia Theater. Später gehörte sie zum Ensemble des Theaters Ruhr von Robert Ciulli. Ihr Lyrikprogramm über Heinrich Heine war in Sibirien, Kasachstan und Kirgisien zu sehen. Nach einem Theologiestudium in Bonn und ihrem Vikariat in Köln-Raderthal ist sie seit Oktober 2020 als Pfarrerin im Probedienst in der Ev. Kirchengemeinde Frechen. 

Der Pianist Boleslav Martfeld studierte in Moskau und Odessa Er blickt auf eine langjährige Tätigkeit als Solopianist, Kammermusiker und Liedbegleiter an der Philharmonie Odessa zurück. Seit 1997 übt er eine pädagogische Tätigkeit im „Scharifeh-Center“ in Köln aus. Seit 2001 ist er Organist an der Evangelischen Kirchengemeinde Rondorf und Dozent an der Musikschule Papageno. 

Der Eintritt beträgt 10/5€ (Ermäßigung für Studierende und KölnPass-Inhaber, Schüler frei).

 

Quartalslied

Wie viele Lieder aus dem Evangelischen Gesangbuch kennen Sie? Oder anders gefragt: Wie viele Lieder könnten Sie sofort mitsingen? Bei wie vielen Liedern bräuchten Sie eine kurze Zeit, um sich wieder zu erinnern? Und wie viele der 695 Lieder und Gesänge, die unser Evangelisches Gesangbuch enthält, haben Sie noch nie gehört? Natürlich würden Ihre Antworten individuell unterschiedlich ausfallen. Dennoch ist klar: Viele Lieder unseres Gesangbuches sind weitestgehend unbekannt geblieben.

Um das zu ändern, wird mit jedem neuen Quartal von Prädikant Ulrich Bauer und unserem Kantor ein Kirchenlied ausgewählt, welches in unserem Gemeindebrief „kontakte“ vorgestellt und bezüglich seiner textlichen und musikalischen Bedeutung näher erläutert wird. Dabei soll jenes Lied auch für den jeweiligen Zeitraum im Gottesdienst vermehrt Verwendung finden, vorzugsweise als zweites Lied zwischen den Lesungen.

Erläuterungen zum aktuellen Quartalslied finden Sie hier.

Musik 2021

Gemeindebrief

Zeitgleich-Gottesdienst